Avatar: Jonny Edling
Name: Adrian Knox
Alter: 30 Jahre alt
Beruf: Besitzer von Nox, einem exklusiven Nachtclub, sowie Sicherheitsberater für Unternehmen // inoffiziell Syndicate Intelligence Operator
Writing Informations[x ] 1.Person⠀⠀[ x ] 3. Person⠀
[x ] GB⠀⠀[ x] CHAT⠀⠀[x ] HP ⠀[ x ] NP
Online Verhaltenmindestens wöchentlich
This is MeDie meisten Menschen in Kansas City kennen mein Gesicht nicht. Aber sie kennen das Gefühl, beobachtet zu werden.Sie wissen, wie es ist, nachts plötzlich aufzuwachen, weil irgendwo ein Bildschirm flackert, obwohl niemand ihn eingeschaltet hat, wie es sich anfühlt, wenn vertrauliche Fotos auftauchen, Bankkonten gesperrt werden oder jemand mitten im Satz verstummt, weil er begriffen hat, dass er besser nichts mehr sagt. Genau das ist das Problem:Menschen glauben immer, Monster würden laut sein, dabei sind die gefährlichsten diejenigen, die ruhig bleiben.
Ich wurde in eine Familie geboren, in der Loyalität wichtiger war als Liebe. Mein Vater hat mir früh beigebracht, dass Informationen mehr wert sind als Waffen. Meine Mutter zeigte mir, wie man Menschen liest, bis man genau weiß, an welcher Stelle man sie brechen muss. Während andere Kinder draußen gespielt haben, saß ich zwischen Überwachungskameras, Akten und Gesprächen, die nie für fremde Ohren bestimmt waren und habe dabei früh verstanden, dass jeder Mensch Schwächen hat, wenn man nur lange genug hinsieht.
Heute gehört mir NOX. Zumindest denken die Leute das. Ein Club voller Musik, Alkohol und schöner Menschen, die vergessen wollen, wer sie wirklich sind, doch hinter verschlossenen Türen laufen andere Geschäfte. Daten, Waffen und Erpressung, Dinge, die niemals das Tageslicht sehen sollten. Und ich? Ich bin derjenige, der dafür sorgt, dass Geheimnisse Geheimnisse bleiben. Es gibt Menschen, die ich ruinieren sollte: Politiker, Anwälte oder Journalisten. Manche verschwinden finanziell, andere verlieren ihren Verstand, während wieder andere irgendwann freiwillig von Dächern springen, weil ich ihnen lange genug das Gefühl gegeben habe, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Das Beeindruckende daran ist: Die meisten bedanken sich am Ende sogar noch bei mir.
Du dagegen warst anders, Rebecca. Du hättest einfach wegsehen sollen, anstatt deine Nase in Angelegenheiten zu stecken, die dich nichts angehen. Aber du warst neugierig, viel zu neugierig für dein eigenes Wohl. Erst waren es nur kleine Frage, doch wolltest tiefer gehen, zu tief. Plötzlich standest du mitten in einer Welt, aus der Menschen normalerweise nicht lebend wieder herauskommen. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich deinen Namen das erste Mal auf einem Bildschirm gelesen habe. Rebecca Raven. Seitdem bist du überall. In meinen Gedanken, in meinen Kameras und in meinen Nächten. Du glaubst wahrscheinlich noch immer, du hättest Kontrolle über diese Situation und dass du selbst entscheidest, wie nah du mir kommst. Aber das tust du schon lange nicht mehr.
Ich weiß, wann du nachts nicht schlafen kannst, ich weiß, welche Lügen du deinen Freunden erzählst und ich weiß, dass du manchmal Angst vor mir hast. Du bist meine Droge. Ich bin abhängig von dir und ich brauche dich. Das Problem ist nur: Ich teile nicht gern und wenn etwas mir gehört, dann sorge ich dafür, dass es niemand anderes mehr anfassen kann.