Avatar: Dylan Jordan
Name: Tyler Ward
Alter: 22
Beruf: Student / Barkeeper
Writing Informations[x] 1.Person⠀⠀[ x ] 3. Person⠀
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Online Verhaltentäglich, aber mehr am WE
This is MeHi, mein Name ist Tyler und mein Leben ist beschissen! So sollte ich mich eigentlich nicht vorstellen, aber wie sollte ich mein Leben denn sonst umschreiben? Großgeworden bin ich in Kansas in einem Trailerpark, mit einer Mutter, der Drogen wichtiger sind als ihr eigenes Kind und einem Vater, der mir unbekannt ist. Niemand will mir sagen, wer er ist und es ist beschissen nicht zu wissen, ob er ein anständiger Kerl ist, der mich hier rausholen könnte, oder ebenfalls ein Junkie wie meine Mutter. Manchmal träumte ich davon, dass er jemand anständiges war, der einfach Angst davor hatte ein Vater zu sein und uns deswegen verlassen hatte. Ich träumte davon, dass er um die Ecke kam und mich aus dem Loch rettete. Ich redete mir auch ein, dass meine Mutter früher nicht so war, vielleicht war er der Grund, wieso sie ein Junkie wurde… Aber das ist mittlerweile unrelevant, denn ich bekam sie von ihren scheiß Pillen nicht weg. Und egal wie sehr ich kämpfte, ich landete irgendwie immer wieder im Trailer. Jeder Cent der verdient wurde, egal ob legal oder geklaut, verschwand in ihrem Drogenvorrat. Nichts konnte man vor ihr verstecken, zumindest nicht im Trailer.
Aber ich kannte nichts anderes. Seit ich denken konnte, wohnten wir in diesen heruntergekommenen Trailer und ich lernte schnell, auf mich alleine gestellt zu sein. Ich lernte schnell, wie ich an eine Mahlzeit kam, wie ich Leute beklauen konnte, um über die Runden zu kommen. Ich lernte, wie ich manche Sachen vor meiner Mutter verstecken konnte, bis mein Stiefvater auftauchte. Ein Mistkerl, der meine Mutter mit Drogen versorgte und gegen den ich absolut nicht ankam. Ich hasste ihn noch mehr als alles andere und hasste es, dass er sich bei uns ein gezeckt hatte und ich nicht nur gegen meine Mutter ankämpfen musste, sondern nun auch noch gegen ihn.
Ich hasste mein Leben, hasste diesen Trailerpark und wollte es unbedingt herausschaffen. Denn dieses Leben musste doch mehr für mich hergeben.
Aber um aus diesem Loch herauszukommen, musste ich mein Studium schaffen. Wer nahm denn auch schon jemanden, der keine richtige Adresse hatte? Ich musste also beweisen, dass ich es draufhatte und dass der Trailerpark mich nicht definierte. Zum Glück bot das Community College ein Marketing Studium an, welches ich versuchen konnte zu zahlen. Ich war ganz gut darin zu zeichnen und mir Strategien auszudenken. Marketing konnte so vieles verändern und ich war gut darin. Also wollte ich es unbedingt versuchen. Nur finanzierte sich dieses Studium nicht von alleine, weswegen ich alles in meiner Macht Stehende tun musste, um das nötige Geld aufzutreiben.
Alles andere als einfach, wenn mir nicht mal neue Kleidung vergönnt war und ich es schwer hatte, überhaupt einen anständigen Job zu finden.
Ich hatte zwei Regeln in meinem Leben etabliert.
Regel Nummer 1: Verlass dich auf niemanden! Du wirst eh enttäuscht und niemand wird zu deiner Rettung kommen. Etwas, was mich schon mein ganzes Leben lang begleitet hatte. Es gab nur eine Handvoll an Leuten, denen ich vertraute und dass auch nie zu 100%.
Regel Nummer 2: Nimm, was du kriegen kannst, du verdienst es auch mal etwas Gutes zu haben und dann verschwinde, bevor sie es merken.
Besonders Regel Nummer 2 kommt in meinem Job zum Vorschein.
Ich hatte durch einen Freund geschafft, einen Job in einer Bar zu ergattern. Jeder Cent, den mir mein Stiefvater nicht abdrückte, versuchte ich in das Studium zu stecken.
Um die Uni irgendwie zu finanzieren arbeite ich in einer Bar. Ein Dink hier, ein Kuss da und wenn die reichen Typen abgelenkt sind, schnappe ich mir ihr Geld und verschwinde. Notfalls gehe ich mit ihnen mit, täusche etwas vor und verschwinde dann mit ihrem Geld.
Nur so überlebt man in meiner Welt.