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#1

Aria Preston - Gesuchs Besprechung

in Besprechungen 14.05.2026 08:28
von Paco Maddox | 2.462 Beiträge

hier könnt ihr euch in Ruhe austauschen ;)
@Aria Preston



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#2

RE: Aria Preston - Gesuchs Besprechung

in Besprechungen 14.05.2026 17:29
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Hallöchen nochmal, Aria. *winkt wieder*

Erstmal freue ich mich wirklich sehr zu hören, dass das Gesuch noch frei ist. Und danke dir auch für die offene Antwort bezüglich des Gesichts — das macht es jetzt zwar nicht unbedingt leichter, aber wenigstens etwas.

Ich habe mir dazu in der Zwischenzeit ein paar Gedanken gemacht und überlegt, ob und wenn ja, bei wem das Gesamtbild am Ende am meisten klick machen würde. Leider ist es so, dass mir irgendwie gar keins deiner genannten Faces zusagt, da bin ich wohl ... zu alt für? Oder zu soft eingestellt. *schmunzelt verschmitzt*
Was würdest du denn von Glen Powell als Zwilling halten? Nur mal so als Gegenfrage angedacht. Mein normalerweise Lieblingsface in solchen Dingen wäre ja Joel Kinnaman, aber der ist hier im Forum leider schon vergeben, laut Liste. *seufz*

Lieben Gruß


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#3

RE: Aria Preston - Gesuchs Besprechung

in Besprechungen 14.05.2026 19:41
von Aria Preston | 68 Beiträge

So entschuldige, jetzt bin ich auch wieder da!

Ach, alles gut! Ich kenne das nur zu gut. Es muss für einen einfach passen
Deswegen waren es auch nur Vorschläge und wir fangen lieber nicht von meinem Alter an
Aber ich kann dir sagen, dass ich mit Glen Powell absolut einverstanden wäre!
Wenn du sonst noch Fragen hast, immer her damit.

Liebe Grüße



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#4

RE: Aria Preston - Gesuchs Besprechung

in Besprechungen 14.05.2026 23:05
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Ach, alles gut. Überhaupt kein Problem, wenn du dich auch mal später meldest. Das geht mir ja nicht anders, so dann und wann.

Puh, und mir fällt echt ein Stein vom Herzen, dass du mit Glen Powell fein bist. Wäre das anders gewesen, wären mir echt die Optionen ausgegangen und ich hätte dein Gesuch wohl doch nicht erfüllen können. Jetzt liegt es quasi "nur" noch an der Story, die ich dir im Anschluss gleich gerne vorstellen möchte. Ich hab vieles von deiner Vorgabe mit eingebaut, also... hoffentlich ist das okay.

Aaron Preston wurde ganze zwei Minuten vor seiner Schwester geboren und hielt es seitdem für seine persönliche Aufgabe, sie auch regelmäßig daran zu erinnern. Nicht auf eine wirklich arrogante Weise, nein nein — eher mit diesem selbstzufriedenen Grinsen, das Aria schon als Kinder gleichzeitig genervt und zum Lachen gebracht hatte. Für Aaron war diese kleine Zeitspanne genug, um sich jahrelang als „der ältere und eindeutig weisere Zwilling“ zu bezeichnen. Aria konterte meistens mit Augenrollen oder einem trockenen Kommentar, doch genau diese kleinen Neckereien gehörten so selbstverständlich zu ihnen wie ihre nächtlichen Gespräche durchs Kinderzimmerfenster oder die Tatsache, dass sie sich oft verstanden, ohne überhaupt etwas sagen zu müssen.
Die Zwillinge wuchsen in einem kleinen Ort außerhalb des großen Trubels von Kansas auf. Ein Ort voller alter Backsteinhäuser, enger Straßen und Vorgärten, die im Sommer nach frisch gemähtem Gras rochen. Jeder kannte jeden, Neuigkeiten verbreiteten sich schneller als der Wind und irgendwo bellte immer ein Hund hinter einem Gartenzaun. Für viele wäre dieser Ort wahrscheinlich langweilig gewesen. Für Aaron fühlte er sich gleichzeitig nach Sicherheit und nach einem Käfig an. Schon als Kind hielt er selten lange still. Während andere Kinder sich stundenlang beschäftigen konnten, war Aaron immer unterwegs. Er kletterte über fremde Zäune, sprang von Garagendächern, baute aus alten Holzresten irgendwelche halbfertigen Konstruktionen oder überredete Aria zu Ideen, die meistens damit endeten, dass entweder etwas kaputtging oder einer von beiden Ärger bekam.
Oft kam er mit schmutzigen Händen, aufgeschlagenen Knien oder zerrissenen Shirts nach Hause, während Aria hinter ihm stand und ihrer Mutter erklärte, dass „es eigentlich Aarons Idee gewesen war“. Und meistens stimmte das auch. Trotzdem waren die beiden ein eingespieltes Team. Aaron zog seine Schwester aus ihrer Komfortzone, brachte sie dazu, Dinge einfach zu tun, statt sie endlos zu zerdenken. Aria wiederum war diejenige, die ihn zurückholen konnte, wenn seine Impulsivität mal wieder schneller gewesen war als sein Verstand. Es gab Momente, in denen ein einziger Blick zwischen ihnen reichte. Ein stummes Verstehen, das Aaron bei kaum jemand anderem je erlebt hatte.
Ihre Mutter arbeitete in einem kleinen Café am Stadtrand und besonders nach der Schule verbrachten die Zwillinge dort viel Zeit. Aaron saß oft auf dem Tresen, klaute Pommes aus fremden Tellern oder unterhielt sich mit Gästen, als würde er sie seit Jahren kennen. Er liebte dieses Stimmengewirr, das Klappern von Geschirr, den Geruch von Kaffee und warmer Luft. Vielleicht mochte er genau deshalb später Orte voller Menschen so sehr — weil sie ihn nie still werden ließen. Von seinem Vater erbte Aaron dagegen die Fähigkeit, mit den Händen zu arbeiten. Schon früh lernte er, wie man Holz bearbeitete, alte Möbel restaurierte oder Dinge reparierte, die eigentlich längst hätten ersetzt werden sollen. Das Haus der Prestons war selten wirklich fertig. Irgendwo lagen immer Werkzeuge herum, halb abgeschliffene Holzplatten lehnten an Wänden und irgendein Raum war garantiert gerade eine Baustelle. Aaron mochte dieses Chaos. Vielleicht weil es lebendig war. Vielleicht weil Unordnung ehrlicher wirkte als Perfektion.
In der Schule war Aaron jemand, den man automatisch bemerkte. Nicht unbedingt, weil er der Lauteste im Raum sein wollte — obwohl er das manchmal definitiv war — sondern weil er diese Art von Energie hatte, die andere Menschen mitriss. Lehrer mochten ihn entweder sofort oder waren nach zwei Wochen vollkommen genervt von ihm. Dazwischen gab es selten etwas. Er sprach oft schneller, als er dachte, ließ sich leicht für spontane Ideen begeistern und war ständig auf der Suche nach irgendetwas, das ihn fühlen ließ, dass da draußen noch mehr auf ihn wartete. Gleichzeitig gab es aber auch diese andere Seite an ihm. Diejenige, die nachts mit dem Truck ziellos durch die Gegend fuhr, Musik viel zu laut aufdrehte und plötzlich still wurde, sobald jemand fragte, ob alles okay war. Wirklich über Gefühle sprechen konnte Aaron noch nie besonders gut.
Als die Ehe seiner Eltern langsam zerbrach, wurde genau das zum Problem. Das Zuhause, das früher laut, chaotisch und voller Leben gewesen war, veränderte sich schleichend. Erst waren es nur kleinere Spannungen. Gespräche, die abrupt verstummten, sobald jemand den Raum betrat. Türen, die etwas zu fest geschlossen wurden. Danach wurde es stiller. Schwerer. Irgendwann saßen sie abends kaum noch gemeinsam am Tisch und Aaron begann jede freie Minute außerhalb des Hauses zu verbringen. Während Aria versuchte, alles irgendwie zusammenzuhalten, hielt Aaron diese Atmosphäre kaum aus. Es fühlte sich an, als würde etwas auseinanderbrechen, das eigentlich unzerstörbar hätte sein sollen. Und anstatt darüber zu sprechen, lief er davor weg. Erst nur für Stunden. Dann für Tage. Und irgendwann für Jahre.
Kurz nach seinem achtzehnten Geburtstag buchte er spontan einen Flug nach Australien. Er erzählte jedem, dass er einfach reisen wollte. Freiheit genießen. Etwas von der Welt sehen. Und ein Teil davon stimmte vermutlich sogar. Aaron liebte die Vorstellung von endlosen Straßen, neuen Orten und einem Leben ohne Verpflichtungen. Gleichzeitig war Australien aber auch die perfekte Ausrede, um nicht bleiben zu müssen. Nicht zusehen zu müssen, wie sein Zuhause endgültig auseinanderfiel. Die ersten Monate dort fühlten sich tatsächlich leicht an. Er schickte Aria Fotos von staubigen Küstenstraßen, alten Motels, Sonnenuntergängen am Meer und irgendwelchen Leuten, die er zwei Tage zuvor kennengelernt hatte und wahrscheinlich nie wiedersehen würde.
Aaron arbeitete überall dort, wo man jemanden brauchte, der keine Fragen stellte. Auf Baustellen. In Werkstätten. Hinter Bars. Auf Booten. Manchmal blieb er ein paar Wochen an einem Ort, manchmal nur Tage. Er lernte Menschen unglaublich schnell kennen, aber genauso schnell wieder loszulassen. Vielleicht, weil es einfacher war. Australien wurde mit der Zeit weniger zu einem Abenteuer und mehr zu einem Zustand. Aaron gewöhnte sich daran, aus Taschen zu leben, Telefonnummern zu verlieren und immer irgendwo zwischen Aufbruch und Ankunft zu stehen. Nach außen wirkte es wahrscheinlich frei. Fast beneidenswert. Innerlich fühlte es sich oft erschreckend leer an.
Die Gespräche mit Aria wurden seltener. Anfangs, weil er beschäftigt war. Später, weil jede verpasste Nachricht das schlechte Gewissen nur größer machte. Je länger er wegblieb, desto schwieriger wurde die Vorstellung zurückzukehren. Denn zurückkommen hätte bedeutet, sich einzugestehen, dass all die Jahre des Weglaufens ihn nicht automatisch glücklicher gemacht hatten. Und trotzdem gab es Dinge, die ihn nie losließen. Die Art, wie Aria ihn immer noch „Ron“ nannte, obwohl längst niemand anderes das tat. Fotos von Zuhause. Die vertrauten Straßen aus seiner Kindheit. Oder dieses unangenehme Ziehen in der Brust, wenn er nachts alleine irgendwo saß und plötzlich bemerkte, dass er sich an keinen Ort der Welt wirklich gebunden fühlte.
Irgendwann begann Aaron zu verstehen, dass Freiheit nicht dasselbe war wie Heimat. Und vielleicht ist genau das der Grund, weshalb er jetzt zurück nach Kansas kommt. Nicht als derselbe Junge, der damals voller Trotz und Rastlosigkeit gegangen ist. Sondern als jemand, der unterwegs irgendwann müde geworden ist. Müde davon, ständig weiterzuziehen. Müde davon, nirgendwo wirklich anzukommen. Vielleicht hofft ein Teil von ihm noch immer, dass Aria ihn ansieht und sofort wieder diesen Bruder erkennt, der früher nachts Steine gegen ihr Fenster geworfen hat, wenn er nicht schlafen konnte. Und vielleicht hat er gleichzeitig aber auch Angst davor, dass genau das nicht passieren wird.

Halte dich ab hier bitte nicht mit Kritik zurück. Es soll doch schließlich für uns beide passen, nicht wahr?

Bis denn erstmal und lieben Gruß.


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#5

RE: Aria Preston - Gesuchs Besprechung

in Besprechungen 14.05.2026 23:21
von Aria Preston | 68 Beiträge

Dann bin ich jetzt aber richtig froh, dass wir uns da einig sind
Vor allem, nachdem ich deine Story gelesen habe.
Es ist absolut in Ordnung, dass du die Eckdaten übernommen hast. Diese sind ja prägend für die Kindheit und auch das Verhältnis der beiden zueinander.
Aber auch ansonsten, ist er total schön beschrieben und ich mag auch den Namen sehr.

Damit bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, als das ich mich schon jetzt sehr auf ihn freue. Du darfst ihn gerne in die Bewerbung oder davor noch in die Vorstellung werfen, wenn du willst.
Arias Türe steht offen und ich freue mich auf die gemeinsame Geschichte der beiden

Ich bin ab morgen dann wieder anwesend. Das Bett ruft.
Bis hoffentlich ganz bald und Gute Nacht



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