Avatar: Jensen Ackles
Name: Bennett Roy Callahan
Alter: 41 Jahre
Beruf: Inhaber der Countrybar "No Name Bar"
Writing Informations[ x ] 1.Person⠀⠀[ x ] 3. Person⠀ (favorisiert)
[ x ] GB⠀⠀[ x ] CHAT⠀⠀[ x ] HP ⠀[ x ] NP
Online VerhaltenIm Regelfall mehrmals täglich da
This is MeBennett Callahan wurde als erstes von drei Kindern in die Callahan-Dynastie geboren, eine Dynastie die mit Schweiß und Blut in Südtexas aufgebaut worden war durch das Familienoberhaupt Roy. Schier endlose Weiten außerhalb der Zäune der Ranch und prestigeträchtige Reiningpferde bestimmten den Alltag und das Leben der Familie. Nur vier Jahre nach Bennett kam Shane auf die Welt, weitere acht Jahre mit ordentlich überraschend noch Maisie - die, die bis heute der Sonnenschein der Familie ist und alle auf Trab hält.
Allein schon durch seine Stellung als Erstgeborener war es schon immer klar, dass der Betrieb eines Tages an ihn übergehen würde und so begann Roy schon früh damit ihn in die administrativen und organisatorischen Aufgaben einzubinden die es so mit sich brachte wenn man erfolgreiche Pferde hervorbringen wollte. Bennett lernte früh seinen jüngeren Bruder Shane zu beneiden. Wenn der Ältere in Vaters Büro saß und sich mit Zahlen und Daten herumschlagen musste, saß der Jüngere oftmals auf den großen Sandplätzen auf den Pferden der Ranch und ritt sie. Es war nicht so dass Bennett nicht hätte reiten können, das leugnete keiner, doch es war schon sehr früh klar dass Shane einfach diese Verbindung besaß. Wo Bennett verdammt gut war, war Shane perfekt. Und auch wenn Ben es seinem Bruder niemals aktiv zum Vorwurf machte, im Inneren hatte es doch immer an ihm gearbeitet. Der Erfolg kam, und mit dem Erfolg auch das was die Familie bis ins Innerste erschüttern sollte...
Shane war 23 als er auf einem großen, wichtigen Turnier einen Unfall hatte der nicht nur seine Karriere gefährden sondern ihn auch um ein Haar sein Leben hätte kosten sollen. Seit diesem Tag hat Bennett sich nie wieder in den Sattel eines Pferdes gesetzt und begonnen sich in sich selbst zurück zu ziehen. Das Gefühl keine Kontrolle über das gehabt zu haben was passiert war hatte begonnen ihn von innen aufzufressen. Er war es gewohnt gewesen immer alles unter Kontrolle zu haben, alles irgendwie beeinflussen zu können - seinen Bruder leblos und schwerst verletzt im Sand der Arena liegen zu sehen hatte ihn gebrochen. Die Zeit die sie Shane zu seinem eigenen Schutz in der Klinik ins Koma gesetzt hatten hatte sein älterer Bruder nahezu lückenlos an seiner Seite verbracht, mit niemandem sprechend außer dem Schlafenden. Keine Nähe zulassend, selten schlafend und Essen weitestgehend verweigernd. Der sonst so fast fröhliche älteste Sohn war still geworden, in sich gekehrt, kaputt. Auch als Shane wieder zu sich kam, eine erstaunliche Genesung hinter sich brachte blieben diese Splitter im Inneren des Älteren erhalten.
Alle sprachen davon dass es "ein Zeichen", "ein Wunder" sei dass Shane sogar tatsächlich wieder in den Sattel stieg und wieder an seine Erfolge anknüpfte... doch für Bennett war es eine emotionale Katastrophe. Er gab sein Bestes zu bleiben, ganz der Familienmensch der er war, doch irgendwann konnte er nicht mehr. Die Angst dass sich das wiederholen könnte was passiert war saß ihm permanent im Nacken, und so tat er das Einzige was ihm noch blieb - er ging. Extrem weit kam er nicht, er strandete in Kansas City, doch es war weit genug weg damit es nicht mehr nach Staub und Leder, nach Erinnerung roch. Es war mehr Zufall als Absicht dass er eines Abends mit einem Mann ins Gespräch kam und kurz darauf spontan und vollkommen unüberlegt dessen Bar übernahm.
Bennett begann die heruntergewirtschaftete Bar wieder aufzubauen und ist nun, zwei Jahre später, 'stolzer' Besitzer der Country-Bar "No Name Bar". Oft sitzt er selbst am Tresen mit einem Glas Whiskey, immer an der selben Stelle, als wäre er selbst nur ein Gast. Die Wenigsten die hierher kommen wissen überhaupt mit wem sie es zu tun haben und er macht sich nicht die Mühe es zu erklären. Er versucht einfach nur zu überleben in einem Kopf der zu laut ist, mit den Selbstvorwürfen die er nicht leise bekommt und einem Namen der schon immer mehr Druck als Vermächtnis für ihn war. Zu viel Land für die Stadt, aber irgendwie inzwischen auch zu viel Stadt fürs Land.