Avatar: Alex Meraz
Name: Damian Macgyver
Alter: 36
Beruf: Automechaniker
Writing Informations[ ] 1.Person⠀⠀[ ] 3. Person⠀
[ ] GB⠀⠀[ ] CHAT⠀⠀[ x] HP ⠀[ x] NP
Online Verhaltenabends
This is MeDamian wurde in einer heißen Sommernacht in Kansas geboren. Schon früh war klar, dass er das Nestküken der Familie war. Er wuchs mit mehreren Geschwistern auf, ohne große Probleme, immer mitten im Familienleben. Im Haus half er, wo er konnte, und wenn seine Geschwister ihn brauchten, war Damian sofort zur Stelle. Für ihn war das selbstverständlich Familie kam immer zuerst. In der Schule lernte er viel, auch wenn seine Noten eher durchschnittlich waren. Sie reichten gerade so aus, um keine Sorgen zu machen. Damian wusste, dass er mehr konnte, aber er setzte sich nie selbst unter extremen Druck. Eine Sache jedoch hütete er wie ein Geheimnis: die Zigaretten. Weder seine Eltern noch seine Geschwister durften davon wissen und bisher funktionierte das Versteckspiel erstaunlich gut. Nach den Sommerferien begann sein letztes Schuljahr. Danach würde es ernst werden: College, Abitur, Studium. Noch fühlte sich das alles weit weg an, trotzdem ließ Damian nichts schleifen. Er begann bereits, Bewerbungen an Colleges zu verschicken, um nahtlos weiterlernen zu können. In den Ferien nahm er zusätzlich einen 450-Euro-Job an, damit er zu Hause etwas abgeben konnte. Es gab ihm ein gutes Gefühl, seinen Teil beizutragen. Am Wochenende war Damian gern mit Freunden unterwegs. Unter der Woche oder an anderen Wochenenden verbrachte er seine Zeit mit der Familie. Er war ein absoluter Familienmensch und hatte sich fest vorgenommen: Egal, was passiert seine Familie würde immer an erster Stelle stehen. Und darauf konnte er bauen. Wenn Damian Hilfe brauchte, war seine Familie ohne Zögern für ihn da. Selbst seine älteren Geschwister standen hinter ihm, unterstützten ihn, wo sie konnten natürlich mit dem unausgesprochenen Prinzip von Geben und Nehmen. Einkaufen, Erledigungen, kleine Arbeiten Damian machte all das gern.
Besonders eng war seine Beziehung zu seiner Mutter. Mit ihr konnte er über alles reden, fast wie mit einer besten Freundin. Ganz anders war es mit seinem Vater. Dieser tat sich lange schwer damit, zu akzeptieren, dass Damian bisexuell war. Gerade in den Momenten, in denen Damian ihn am meisten gebraucht hätte, zog sich sein Vater zurück. Erst als seine Mutter eine klare Ansage machte, begann sich etwas zu ändern. Mit der Zeit näherten sich Vater und Sohn wieder an vorsichtig, aber ehrlich. Auch Damians Freunde akzeptierten ihn genau so, wie er war. Nach der Schule begann Damian eine Ausbildung als Automechaniker. Er liebte es, an Autos zu schrauben, Probleme zu lösen und am Ende zu sehen, dass etwas wieder funktionierte. Zusätzlich hatte er einen Nebenjob: Holzarbeiten. Er baute Schränke, Betten und sogar ein kleines Boot in der Garage alles aus Holz, alles selbst geplant. Diese Arbeit erdete ihn. Damian war zufrieden mit seinem Leben.
Seine Mutter und seine Geschwister kamen regelmäßig vorbei, um nach ihm zu sehen. Trotz seiner Selbstständigkeit blieb die Familie ein fester Bestandteil seines Alltags. Und trotzdem liebte Damian es, mit Freunden unterwegs zu sein besonders mit Steffen und Remi. Die beiden waren ihm mit der Zeit unglaublich ans Herz gewachsen und wurden zu echten Vertrauenspersonen. Ein weiterer wichtiger Mensch in seinem Leben war Samuel Lawson, sein Cousin mütterlicherseits. Die beiden waren zusammen aufgewachsen und hatten in ihrer Kindheit viel durchgestanden. Schwierigkeiten, Streit, Versöhnung all das hatte sie zusammengeschweißt. Samuel verstand Damian oft ohne Worte. Egal, wie kompliziert das Leben wurde, Damian wusste: Samuel würde an seiner Seite bleiben. Und so lebte Damian sein Leben nicht perfekt, aber ehrlich. Mit ölverschmierten Händen, Holzspänen in den Haaren, einer Familie, die hinter ihm stand, und Freunden, die ihn nahmen, wie er war. Für ihn war das mehr als genug.