Avatar: Alvaro Mel
Name: Maximilian Bishop Sohn der Bürgermeisterin *hust*:D
Alter: 16
Beruf: Schüler
Writing Informations[x ] 1.Person⠀⠀[ x] 3. Person⠀
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Online Verhaltentäglich
This is MeMaximilian Bishop wurde gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Luca an einem Augusttag in Chicago geboren. Zwei Kinder, nur Minuten voneinander getrennt und doch von Anfang an sehr verschieden. Während Luca oft ruhig wirkte, beobachtend und kontrolliert, war Max voller Bewegung. Er redete viel, dachte schnell, fühlte intensiv und war immer ein bisschen zu laut, zu lebendig, zu viel für seine Umwelt. Schon früh zeigte sich, dass Max anders funktionierte. Still sitzen fiel ihm schwer, seine Gedanken sprangen, seine Aufmerksamkeit wanderte. Sein Kopf war ständig in Bewegung. Dank seiner Mutter Eileen wurde sein ADHS früh erkannt. Keine aggressive Form, keine Wutausbrüche sondern ein hochsensibler, sehr empathischer Junge mit enormem geistigem Potenzial. Eileen sah das, förderte ihn, strukturierte seinen Alltag und gab ihm Sicherheit, ohne ihn klein zu machen. Sein Vater hingegen hielt wenig davon. Für ihn war das alles übertrieben, moderner Unsinn. Er war überzeugt, dass man so etwas mit Strenge und Konsequenz „in den Griff bekommt“. Als Max einige Jahre bei ihm in Chicago lebte, war der Alltag geprägt von Druck, Strafen und ständigen Konflikten. Max war kein schwieriges Kind – aber ein emotionales. Worte trafen ihn tief, Ablehnung blieb lange in ihm hängen. Was er in dieser Zeit am meisten vermisste, war seine Mutter. Und Luca.
Die Verbindung zu seinem Zwillingsbruder war immer besonders. Auch wenn Max lange dachte, sie seien grundverschieden, war Luca sein sicherer Punkt. Luca, der lange der „brave“ war, dann ausbrach, fiel und wieder aufstand bis er schließlich begann, wirklich er selbst zu sein. Max beobachtete das mit Stolz und Bewunderung. Sie mussten nicht viel sagen, um einander zu verstehen. Zwillinge eben. Max blieb in Chicago. Nicht aus Verbundenheit zu seinem Vater, sondern wegen der Schule, wegen der Struktur und wegen einiger weniger Freunde, die ihn so nahmen, wie er war. Trotzdem gab es keinen Tag ohne Kontakt zu seiner Familie. Telefonate, Nachrichten, Nähe über Distanz. Doch irgendwann reichte das nicht mehr. Nach einem heftigen Streit traf Max eine Entscheidung. Er ging. Ohne großen Plan, aber mit dem klaren Gefühl, dass er dort nicht bleiben konnte. Wenig später stand er vor der Tür seiner Mutter. Nicht aus Trotz sondern weil es Zeit war, nach Hause zu kommen. Zurück bei seiner Familie begann für Max ein neues Kapitel. Eileen war inzwischen Richterin und mittlerweile Bürgermeisterin doch für ihn war sie vor allem eines: seine Mutter. Die Person, die ihn immer gesehen hatte. Die wusste, dass sein Chaos keine Schwäche war, sondern Teil von ihm. Heute ist Maximilian sechzehn. Noch immer lebendig, manchmal chaotisch, oft in seinen Gedanken gefangen. Aber er weiß inzwischen, dass Empathie eine Stärke ist. Dass ADHS und Hochbegabung nebeneinander existieren können.