Avatar: Onur Tuna
Name: Fenrir Harry
Alter: 35 Jahre
Beruf: Patheloge
Writing Informations[ ] 1.Person⠀⠀[ y] 3. Person⠀
[ ] GB⠀⠀[ y ] CHAT⠀⠀[ y ] HP ⠀[ y ] NP
Online Verhaltenfast täglich
This is MeGeboren und aufgewachsen ist Fenrir Harry in Kansas City. Als erstes Kind der Harry's, war das Familienglück damit noch nicht vollständig besiegelt und so kam schließlich seine kleine Schwester ein paar Jahre später zur Welt.
Damit wuchs Fenrir schon als großer Bruder auf, dem das Wohlergehen seiner Schwester sehr am Herzen lag.
Doch was ist, wenn man sich Kinder wünschte, aber am Ende die Kinder eher den Hausmädchen und den Nanny's überlässt, weil die Eltern viel zu beschäftigt in ihrem Job's waren?
Fenrir war die meiste Zeit seines Kindesalter's alleine, alleine von seinen Eltern gelassen. Manchmal da hatte er sich gefragt, ob es am Ende an ihm lag, ob er zu laut, zu wild, zu ungezähmt war. Nicht das, was seine Eltern sich gewünscht hatten oder erwarteten. Doch wie sollte ein Kind denn sein?
Er war immerhin ein Kind. Welche Erwartungen hatten Eltern denn an ihr Sprößling, welches gerade mal das ABC lernte?
In der Schulzeit hatte Fenrir keine Probleme. Weder mit dem Lernstoff, noch mit den Mitschülern. Er war aufgeschlossen und ging aktiv auf andere zu, wusste mit seiner offenen und ehrlichen Art, andere aufzulockern, ihnen ein Lächeln abzuringen, obwohl sie es gerade eigentlich gar nicht wollten.
Je älter er wurde, desto wurde das Band zwischen seiner Schwester inniger - tiefer und das mit seinen Eltern, schwächer, fast schon weniger.
Doch er hatte es nie anders kennen gelernt, das Interesse von ihnen, hatte er nie wirklich gespürt.
Außer er hatte gute Noten aus der Schule gebracht, dann, ja, dann, war er plötzlich keine Luft und er wurde beäugt, bestaunt und gelobt, aber es hielt nie lange an und wenn er dann doch mal eine schlechtere Note mit nach Hause brachte, als die, die es sonst waren, dann wurde er keines Blickes gewürdigt.
Manchmal war es schwer, aber auch daran hatte er sich gewöhnt, es blieb ihm nichts anderes übrig.
Die Zeit verging schließlich, er wurde älter, reifer, erwachsener. War nicht mehr traurig, dachte nicht mehr darüber nach, nicht mehr darüber, was er tun könnte, damit seine Eltern ihn sahen, ihn, nicht wen auch immer, sie sehen wollten.
Er wusste, dass er vielleicht nicht der Typ Mann war, den sie sich gewünscht hatten, bisschen weniger Make Up, weniger offen und flirty, aber so war er nun mal und er ließ sich nicht verstellen.
Als er sich dann schließlich für ein Medizinstudium entschieden hatte, schien es besonders seinen Vater zu gefallen, immerhin war er selbst Mediziner.
Doch als Fenrir ihm seinen innerlichen Wunsch, Patheloge zu werden, geäußert hatte, stand sein Vater nur da und starrte ihn an, als habe Fenrir einen schlechten Witz erzählt.
Fenrir hatte keinen blassen Schimmer, was daran so schlimm war, immerhin vollführten sie eine wichtige Rolle und waren genauso wichtig, wie jene, die Patieten behandelten.
Doch für seinen Vater schien es nur die plastische Chirurgie zu geben, die für Fenrir absolut nichts war, dass wusste er schon von Anfang an. In seinen Augen war eine Brustvergrößerung, Lippen aufspritzen, sich den Po größer zu machen oder sonst was, nichts normales und nichts, was ein Mensch wirklich braucht.
In Fenrir Augen zählte nur das Geld für seinen Vater und das er sich großartig und mächtig fühlt und nicht, dass er etwas bewegen konnte, helfen, wirklich etwas tun.
Das Medizinstudium war anstrengend, schwer, kein Zuckerschlecken - doch Fenrir wusste wofür das alles, wohin er wollte, sein Ziel, sein Wunsch, was er für sein restliches Leben machen wollte.
Als er mit seinem Medzinstudium fertig war, begann er schließlich eine Pathelogieausbildung.
Noch war er nicht an seinem Ziel angekommen - Fünf Jahre würde er wieder brauchen, um an seinem Ziel näher zu kommen, um dazu sein, wo er hin wollte.
Und am Ende lernte er hier, seine beste Freundin, XY kennen. Eine fröhliche aufgeweckte Zuckermaus, die er von Anfang an schon total symphatisch fand, mit ihr auf einer Wellenlänge war. Sie schien sich nicht daran zu stören, dass er Nagellack trug, Make UP oder sehr auf sein Aussehen bedacht war, etwas eitel.
Während seiner Ausbildung zum Pathelogen, war sie immer stets an seiner Seite, sie als Polizistin, er in der Pathelogie.
Als er seine Ausbildung in der Pathelogie erfolreich absolviert hatte, musste er noch eine letzte Hürde meistern: Die Facharztprüfung - doch diese war für ihn keinerlei ein Problem und am Ende kann er nun dem nachgehen, was er sich schon immer vorgestellt hatte.
Sie kam täglich mit ihrem dampfenden Kaffee zu ihm, erzählte ihm, wie es auf der Straße lief, von ihrem Leben und er hörte ihr immer aufmerksam zu.
Zwischen ihnen war ein tiefes Band gestrickt, zwei unterschiedliche Menschen, die dennoch perfekt zusammen passten.
Manchmal zogen sich Gegensätze halt auch einfach wirklich an.