Avatar: Laneya Grace
Name: Amber Larson
Alter: 21
Beruf: Auszubildende für technisches Produktdesign
Writing Informations[ ] 1.Person⠀⠀[x ] 3. Person⠀
[ ] GB⠀⠀[ ] CHAT⠀⠀[ x] HP ⠀[ x ] NP
Online Verhaltenin der Regel täglich online, jedoch ohne feste Zeiten. Je nachdem wie PB arbeiten muss.
This is Me*Triggerwarnung: Gewalt und sexueller Missbrauch*
Das Leben von Amber begann nicht so harmonisch wie es bei manch anderen Neugeborenen der Fall war. Ihre Mutter hat sich von den Komplikationen der Geburt nicht erholt und ist kurz darauf verstorben. Ihr Vater war von dem Verlust seiner Frau so tief mitgenommen, dass er nichts als Verachtung in dem "Ding" sehen konnte, welches seine geliebte Ehefrau auf dem Gewissen hatte. Daher hatte er auch kein Interesse daran sich um sein kleines Mädchen zu kümmern. Wäre da nicht noch Amber's großer Bruder gewesen, der sich seiner Schwester liebevoll zugewandt hatte, wäre Amber sicherlich direkt in der Klinik geblieben und wäre wohl in Pflegefamilien oder einem Heim gelandet. Ihr Bruder war eigentlich selbst noch ein Kind, aber kümmerte sich rührend um Amber, während ihr Vater mehr und mehr in den Alkoholsumpf versank. Dies sorgte dafür, dass er auch gewalttätig wurde. Doch die Schläge, die eigentlich für Amber gedacht waren, fing ihr Bruder immer ab um sie zu schützen.
Doch die Zeit blieb nicht stehen. Und ihr Bruder verliebte sich hoffnungslos in eine hübsche junge Dame und entschied mit dieser zusammen fortzugehen, was sie letzten Endes auch taten, da er wohl dachte, seine Schwester sei nun alt genug um mit dem alten Herrn selbst fertig werden zu können. Und am Anfang sah es auch wirklich so aus, als könnten Vater und Tochter zumindest in einer Art Koexistenz miteinander in der kleinen Wohnung leben. Doch das sollte sich bald ändern. Amber war 14, als ihr Vater nach einer langen durchzechten Nacht betrunken nach Hause kam. Das er in ihrem Zimmer war, bekam sie erst mit, als ihr Vater sich halb auf sie setzte und begann an ihrer Kleidung zu zerren. "Elizabeth, zier dich nicht so, wir haben so lange schon nicht mehr miteinander Spaß gehabt" sagte er lallend. Den Namen ihrer Mutter zu hören, war ein Schock für sie gewesen. Sie hatte zwar immer gehört gehabt, dass sie ihrer Mutter verdammt ähnlich sehen würde, doch hatte das immer nur als Kompliment entgegengenommen. Das dies sie nun in diese Situation brachte, hätte sie nie gedacht. Und so sehr sie sich auch versuchte zu wehren, schaffte sie es nicht. daher passierte es in dieser Nacht zum ersten Mal, dass er sie über sie herfiel.
In den darauffolgenden Jahren kam das immer wieder mal vor, dass ihr Vater ihr auf diese Art und Weise zu Nahe kam. Zwar telefonierte Amber regelmäßig mit ihrem Bruder, erzählte diesem aber nichts von all diesen Dingen, weil sie dessen Glück nicht trüben wollte. Schließlich hatte er ja auch schon genug durchgemacht gehabt. Da wollte sie ihn damit nicht belasten. Und so kapselte sich Amber mehr und mehr von allem und jeden ab. Einfach weil sie nicht wollte, dass irgendjemand sah, wie kaputt ihr Leben war. Die Gespräche die man daher hinter ihrem Rücken führte, waren ihr egal gewesen. Daher war sie froh, als sie dann irgendwann ihren Abschluss in der Tasche hatte. Andere wäre sicherlich studieren gegangen. Doch waren ihre Noten nicht die besten gewesen und Geld für eine Universität hatte sie auch nicht. Hieß, sie konnte nicht weg. Also blieb sie, obwohl sie wusste, dass es ihr nicht gut tat weiter dort zu leben.
Vor knapp einem Jahr kam dann die Veränderung in ihrem Leben. Der dauerhafte Alkoholkonsum ihres Vaters wurde diesem zum Verhängnis. So wachte dieser einfach nicht mehr auf. Natürlich war Amber auf gewisse Art und Weise traurig, aber fühlte sie sich auch irgendwie befreit. Aber wenn man sich jahrelang zurückzog, war es schwer einfach so ganz normal nun zu leben. Da sie aber nicht mehr so zurückgezogen leben wollte, entschied sie sich dafür ihr Leben umzukrempeln. Sie gab die Wohnung aus um in eine deutlich kleinere zu ziehen. Aber einfach weg von all den Erinnerungen. Auch hat sie sich psychologische Hilfe gesucht um all das was passiert war aufzuarbeiten. Ihre Schuldgefühle und Ängste wieder in den Griff zu bekommen. Und sie macht auf jeden Fall vorschritte. So zuckt sie nicht mehr direkt zusammen wenn jemand sie anspricht oder kann auch wieder einigermaßen normal mit anderen reden, auch wenn das manchmal noch schwer ist. Denn über ihre wahre Vergangenheit hat sie bislang nur mit wenigen wirklich gesprochen. Nur jenen, denen sie wirklich vertraute. Aber sie hatte ihr eigenes Leben mit eigenen Chancen. Begonnen mit kleinen Gelegenheitsjobs gelang es ihr dann sogar Fuß zu fassen und durfte dann eine Ausbildung beginnen. Die Chance die sie brauchte. Und noch ein weiterer Schritt hin zu einem ganz normalen Leben.