Avatar: Asha Banks
Name: Nova Vega
Alter: 16
Beruf: Schülerin und Aushilfe
Writing Informations[ ] 1.Person⠀⠀[x ] 3. Person⠀
[ ] GB⠀⠀[ x ] CHAT⠀⠀[ x] HP ⠀[ x] NP
Online VerhaltenSo oft ich kann/ im Moment eig jeden Tag
This is MeNova lebt mit ihrer Mutter in einer gepflegt-chaotischen Altbauwohnung in einem kleineren Viertel von Kansas City. Die Wände ihres Zimmers sind mit Postkarten, Pflanzen und gerahmten Schwarz-Weiß-Fotos geschmückt, auf dem Fensterbrett liegen alte Bücher und halbleere Teetassen. Rufus, ihr alter, sanfter Windhund (Whippet) mit grauer Schnauze, ist wie ein Schatten an ihrer Seite und so ist, es nicht unüblich ihn irgendwo im sanften Chaos ihres Raumes liegen zu sehen. Es gibt nur wenige Fotos von ihrem Vater. Er ist schon vor Jahren weggegangen – eine andere Stadt, eine andere Familie, ein anderer Rhythmus. Kein Drama, kein Streit. Nur ein leiser Abschied. Manchmal schreibt er ihr E-Mails. Immer aus anderen Orten, meist spätabends und ab und zu schickt er ihr alte Schmuckstücke oder CD’s, welche Nova in stillen Momenten hinter verschlossenen Türen hört.
Sie hat eine kleine, enge Gruppe von Freund*innen. Mit ihnen streift sie durch Secondhandläden, tauscht Ketten gegen alte Bücher, sitzt stundenlang in Cafés mit Tee und Skizzenbuch oder organisiert heimliche Filmabende auf Dächern, wo alte Projektoren flackern und bunte Lichterketten die Nacht erhellen.
Ihren bester Freund Paxton kennt sie seit einem dieser absurden Schulprojekte in der vierten Klasse – „Erfinde eine neue Tierart“. Sie haben gemeinsam die „Glühschnecke“ erfunden – ein Wesen, das nachts leuchtet und wie der Name es nimmt, eine Mischung aus Schnecke und Glühwürmchen bietet. Seitdem sind sie so etwas wie Seelenverwandte. Er war es auch, der ihr den Spitznamen Vee verpasste. Warum ausgerechnet Vee, weiß Nova selbst nicht so genau, aber sie trägt diesen Namen mit Stolz. In der Schule gehört Nova zu den „Kreativen“. Nicht unbedingt beliebt, aber bekannt. Ihre Mitschülerinnen wissen, dass sie zuhört. Dass sie in ihrer Skizzenmappe Gesichter sammelt, die sie nur ein einziges Mal gesehen hat – den Busfahrer, das Mädchen aus dem Café, einen alten Mann mit Zigarettenasche auf dem Jackenärmel oder dass sie sich mit einem guten Buch in der Bibliothek versteckt.